Der Dienst der Ministranten

 

Hey, hier sind wir, die Minis von St Peter

Messdiener und Messdienerinnen

der  „Pfarrei St. Peter in Niederzeuzheim"

Pastoraler Raum Hadamar

     
 

Der Dienst der Minis ....
Als Kinder und Jugendliche dienen wir als Messdiener und Messdienerinnen in den Gottesdiensten in unserer Pfarrkirche. Zu besonderen Gelegenheiten auch mal über unseren Kirchturm. Unser Dienst ist ein Dienst am Altar - für Gott!

                                         

Hallo, das sind wir! Wir stellen uns mal kurz vor!

Maria, Jan Ole, Aron, Leni, Emma, Julian, Phillipp, Finn

Im letzten Jahr waren wir mit zwei weiteren Freunden auf dem Weg zur Erstkommunion. Das war eine schöne Zeit. Jetzt sind wir acht Mädchen und Jungen. Wir haben uns entschieden auch Messdiener /in zu werden.

Auf diesem weiteren, gemeinsamen Weg begleiten uns Antonia Gotthardt und Paula Borchert.

Ebenso Pfarrer Müller, gemiensam üben wir für den Gottesdienst und treffen uns auch zu Messdienerstunden.

 

Einblick in die Probestunde mit Antonia und Paula!

          

An die Messdienergewänder müssen wir uns noch gewöhnen...  aber sie gefallen uns ganz gut!!!

         

Wenn wir üben schauen wir gut hin, hören gut zu, reagieren und holen und bringen zurück, wir arbeiten mit ganzem Körpereinsatz knien, stehen, sitzen Kniebeugen tragen, gehen, und was am wichtigsten ist, wir sind mit Herz bei der Sache....

       Was uns unterscheidet!

Was uns vielleicht von anderen Messdienern unterscheidet ist, wir führen auch. können uns viel merken und sind besonders Aufmerksam!

Denn unser Pfarrer Müller hat eine Sehbehinderung. Wenn man eine Sehbehinderung hat so wie er und blind ist, dann braucht er auch Messdiener auf die er sich verlassen kann. Das heißt, manchmal müssen wir für Pfarrer Müller mitschauen. Das ist dann, wenn wir uns im Altarraum bewegen.

Eigentlich kennt er sich super im Altarraum aus, weiß wo Altar und Ambo stehen. Pfr Müller fühlt und erkennt schneller was er in die Hand nimmt, ob den Kelch und die Kännchen mit Wein und Wasser die wir bringen.

Aber da sind noch viele andere Wege, diese Wege  führen wir ganz einfach unseren Pfarrer. Dazu berührt er nur etwas unseren Messdienerärmel und dann gehen wir los. Beim Weihrauchfass müssen wir z B immer genug Abstand halten zwischen dem Altar oder in der Osterzeit die Osterkerze.

Pfr Müller kann sich auf uns schon ganz gut verlassen, das macht uns stark und fit.

  Mit der Zeit wachsen wir auch in unsere schöne Aufgabe ..... das alles braucht Zeit.


                                                                                      

 

Wir dienen in folgenden Gottesdiensten:

 

 

 
           an Sonntagen
           bei Festen und Feiertagen

           in Familiengottesdiensten

           besondere Feiertage mit Prozessionen
           bei Hochzeiten
           bei Beerdigungen
           bei Taufen
           bei Goldenen Hochzeiten   

           und bei vielen anderen festlichen Anlässen

     
                                                                                          
    
Wenn wir im Gottesdienst dienen, dann tun wir folgendes:

  • wir bringen Kelch und Brotschale, Wein und Wasser,
  • bedienen das Rauchfass und lassen den Weihrauch aufsteigen,

     

  • wir tragen die Kerzen zum Evangelium oder in einer Prozession,
  • tragen beim großen Einzug oder Prozessionen das Vortragekreuz,
  • verneigen uns vor Gott,
  • machen Kniebeugen vor dem Tabernakel und dem Altar,
  • holen die Kollekte ein für Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, und für die vielen Aufgaben in der Pfarrgemeinde und der Kirche.
  • Wir glauben, dass Gott für uns Menschen da ist. Dafür danken und loben wir Gott und dürfen ihn auch um alles bitten. 
  • Unser Dank ist das Dienen. Das tun wir nicht alleine, sondern gemeinsam mit all den Menschen, die einen Dienst auf unterschiedliche Weise im Gottesdienst ausüben.

 

          

 

Allgemeine Infos!

Wann kann man Messdiener oder Messdienerin werden?
Ministrant kann jeder getaufte Junge und jedes getaufte Mädchen nach der Erstkommunion werden. Eine weitere Voraussetzung ist,
dass man gerne diesen Dienst im Gottesdienst übernehmen möchte.
Als  Messdiener oder Messdienerin macht man in diesem Dienst ganz neue Erfahrungen, die man im normalen Alltag auf so vielfältige Weise oft nicht machen kann.  Hier kommt es auf viele Zeichen, Symbole und Rituale an. Damit wir diese auch richtig einsetzen, haben wir dazu eigene Messdienerproben.

  

 

   Natürlich kommt es auch vor, dass einmal etwas von uns vergessen wird, 
   oder man auch etwas nicht mehr weiß. Dann erklärt uns das Pfarrer Müller und
   Diakon Pyrlik vor dem Gottesdienst in der Sakristei, oder in der Probestunde der
   Messdiener und Messdienerinnen.
   Zu den Messdienerproben treffen wir uns mit allen
   in der Kirche, wenn besondere Feste oder Feiertage mit großen Gottesdiensten
   anstehen. Die  Abläufe in der Kirche und im Gottesdienst haben immer eine große
   Bedeutung, von denen selbst die Kirchgänger oft keine Ahnung haben.
   Für die jüngeren Messdiener findet  ein regelmäßiges Treffen statt. Dort lernt man
   sich besser kennen, sich aufeinander zu verlassen, sich zu konzentrieren, die sich
   wiederholenden Rituale zu merken und auszuprobieren und auf Gottes Wort zu hören.

 


Was tun wir also als Messdiener oder Messdienerin?

 

Wir gestalten den Gottesdienst aktiv mit, denn in vielen Gottesdiensten dient auch ein Diakon am Altar.

Dazu gehören auch weitere Frauen und Männer, Kinder und Familien ob als Katechtinnen, oder die Kommunionhelferinnen und Lektoren.

Warum ist unser Dienst auch bunt?

Neben den vielfältigen Aufgaben bringen wir auch Farbe in den Altarraum.
Unsere Messdienerkleidung oder der Gürtel wechselt mit dem Kirchenjahr.
Das sind die Farben grün, rot, violett und weiß und schwarz

 

Die Farben werden den Festen und Jahreszeiten in der Kirche so zugeordnet:

 

           grün bei Gottesdiensten im Jahreskreis  weiß an Weihnachten und an Ostern,

           rot an Pfingsten, Karfreitag, Kreuztag und an Märtyrerfesten,   violett in der Fastenzeit und im Advent,


          
schwarz bei Beerdigungen.


So wie Pfarrer und Diakon die Farben der Gewänder wechseln, so wechseln wir auch unsere Messdienerkleidung.
Die Gestaltung des Altarraumes in der Kirche passt sich entsprechend der Farbe des Kirchenjahres an.


   Was verbindet uns und macht uns stark?
   Eine gute und zuverlässige Gemeinschaft, verbindet uns Messdiener.
   Wichtig ist, dass einer sich auf den anderen verlassen kann. Das gibt Sicherheit! 
   Natürlich auch die Freude im Gottesdienst, aktiv dabei zu sein.
   Sich selbst etwas zutrauen und etwas zugetraut bekommen.
Da darf auch mal etwas schief laufen.

   Gott mag uns so, wie wir sind!

 


Über das Jahr verteilt gibt es auch Angebote, Treffen oder Aktionen für uns Messdiener.

  
   Wir machen Spiele, wir unterhalten uns auch darüber,
   was für unseren Dienst oder unseren Glauben wichtig ist,
   bringen Ideen ein, lesen in der Bibel, nehmen an Ausflügen teil
   und tun einfach auch vieles, was Spaß und Freude macht.

 

 
 

Was uns ausmacht....

  Wir haben Ausdauer und sind zuverlässig!

  Wir sind in jeder Situation gut drauf ....

 

  Wir lernen voneinander .....


 Impressionen aus verschiedenen Zeitepochen!

  

 Anbetung                                                                   Gabenbereitung                                                         Karfreitag


 

 

 

 

Wann engagieren wir uns im Dorf

Wir engagieren uns bei den Gottesdiensten, und auch bei der Sternsingeraktion sind wir gerne dabeiund machen aktiv mit.

 

                   


Was ein Minis auch sonst noch macht!

    Als Messdienerin habe ich auch an der Sternsinger Aktion 2013 teilgenommen!
    Wie jedes Jahr fanden sich genug Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde zusammen.
    In 5 Gruppen aufgeteilt machten wir uns auf den Weg, neuen Segen zu verbreiten.
    Bei minus Temperaturen haben wir uns manchmal gefragt, warum wir so was eigentlich machen
    und nicht zu Hause im warmen vor dem Fernseher liegen.
    Aber als uns die meisten Leute so freundlich aufgenommen haben und sich einfach so auf uns
    gefreut haben, waren alle Zweifel vergessen. 
    Alles in allem betrachtet war es eine sehr schöne Sternsinger Aktion.
    Anna Kohlmann

Wir können auch unterwegs sein!

Alle 4-5 Jahre wird vom Bistum Limburg
zur internationalen Messdiener-Wallfahrt
nach Rom eingeladen.
Dort kann man eine der schönsten Städte besichtigen und sogar Papst Franziskus bei einer Audienz treffen.
Einzelen Messdiener aus unserem pastoralen Raum und auch aus unserer Pfarrei haben schon daran teilgenommen. Die nächste große Ministrantenwallfahrt nach Rom findet                       ihr unter weitere Infos unter www.ministrantenarbeit.bistumlimburg.de 

 

                           Angebote Bistum Limburg
 

                     Wir nehmen teil am Mini Tag in Limburg    -      Weltrekord im Dom mit über 800 Minis