Förderverein Kreuzkapelle e.V.

Gründung eines Fördervereins und wie es dazu kam:
 
Für die Zivilgemeinde wurde es damals wie heute zunehmend schwieriger, finanzielle Mittel bereitzustellen, besonders die wenig genutzten Gebäude zu erhalten, die in Trägerschaft der Stadt Hadamar liegen, so auch die Kreuzkapelle.
Auch das Engagement der Pfarrgemeinde für eine mögliche Belebung der Kreuzkapelle wurde nicht in Erwägung gezogen, da die Kapelle sich in einem schlechten Zustand befand.
Selbst der Kreuztag, der auf Grund des Festes Kreuzerhöhung allen Anlass hat, das Kreuz im Leben der Menschen als Zeichen des Glaubens und der Erlösung in den Mittelpunkt zu stellen, der in Besitz eines Kreuzpartikels ist mit seiner Kreuzverehrung, der Kreuzkapelle, dem Festtag „Kreuztag“ im Mai, wurde zunehmend von Jahr zu Jahr rückläufiger.
Die Kreuzkapelle blieb schließlich das ganze Jahr über geschlossen, man feierte nur noch auf dem Aussengelände einen Gottesdienst am Kreuztag. Die Kapelle als solche, diente mehr und mehr als Abstellraum.
 
„Kreuzkapelle Läden zu, jetzt hast du wieder deine Ruh!“
 
 
So begann eine Idee und eine Initiative im Dorf, einen Förderverein zu gründen, der sich ausschließlich zur Erhaltung baulicher, als auch geistlicher Belebung engagieren wollte. Dazu brauchte es ehrenamtlichen Einsatz von Menschen vor Ort. Angeregt durch engagierte Frauen und Männer für die Kapelle, sollte eine neue Belebung auf Dauer in und ausserhalb der Pfarrei und Gemeinde verwirklicht werden.
 
Am 16. September 1984 wurde durch Initiative von Bernd Pyrlik der Förderverein Kreuzkapelle e.V. gegründet.
Bernd Pyrlik 1. Vorsitzender
Mechthild Roth 2. Vorsitzende
Wilfried Kalteier Kassierer
Liselotte Kühr Schriftführerin
Matthias Th. Kloft 1. Besitzer
Peter Diefenbach 2. Besitzer
Josef Hecker 3. Beisitzer
 
Bauliche Maßnahmen und Intitiativen als auch eine überlegte Planung für regelmäßige, geistliche Angebote in der Kapelle wurden in Erwägung gezogen.                                                                                                                                                       
Erste Verhandlungen mit der Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege wurden gemacht, gefördert und umgesetzt. Hier kam die Überlegung und die Entscheidung im Vorstand zur Wiederbelebung der Kapelle beizutragen. Ein neues Angbot von sonntäglichen Vespern in der Kreuzkapelle wurde regelmäßig angeboten, dardurch entwickelte sich im Laufe der Jahre die Kreuzkapelle wieder zum Ort des Gebetes. Diese Vespern gestaltete über viele Jahre Diakon Pyrlik und führte damit eine Kontinuität des Vespergebetes ein, die bis zum heutigen Tag mit der Kreuzkapelle in Beziehung gebracht wird.
Das Vespergebetes wurde auch einige Jahre von einem weiteren Vereinsmitglied Pfr. Sascha Jung weitergeführt. Danach von Pfr. Stefan Müller und weiteren Mitgliedern des Liturgiekreises.
 
Heute steht die Kapelle den kommenden Generationen offen, für weitere Formen von Gebet für unterschiedliche Altersgruppen und zu besonderen, aktuellen Anlässen.
 
Im Laufe der vielen Jahre wechselte dreimal der Vorsitz im Vorstand Förderverein Kreuzkapelle. So kann der Verein auf eine stabile, kontinuierliche Vereinsarbeit zurück blicken.
 
 
Heute steht Peter Diefenbach dem Förderverein als 1. Vorsitzender vor. Insgesamt wird der Vorstand gebildet durch weitere Frauen und Männern in der Vorstandsarbeit. 
Vorstand:
Vorsitzender: Peter Diefenbach
Vertreterin: Mechthild Roth
Kassiererin: Doris Jung
Schriftführer: Bernd Heep
Beisitzerin: Karin Ulrich
Beisitzerin: Lilo Kühr
 
In einer Zeit des Wandels, des Aufbruchs und Umbruchs, in Kirche und Gesellschaft, zeigte sich, dass es wichtig ist, gerade diese Initiativen vor Ort, auch zu fördern und zu erhalten.
 
Durch den Förderverein wurde über viele Jahre vieles bewegt:
Der Förderverein unterstützt laut Satzung die Pfarrgemeinde und ihre kirchl. Gruppierungen.
 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke …. durch Öffentlichkeitsarbeit, durch Maßnahmen für eine häufigere Feier von Gottesdiensten, durch die Durchführung des Kreuztages (Vorbereitung der Kapelle und Außenplatz) durch die Aufsicht bei Öffnungszeiten der Kreuzkapelle …..(Auszug aus der Satzung)
• regelmäßige Sonntagsvespern und Vespern zu bes. Anlässen
• Wiederbelebung des Kreuztages
• Gottesdienste durch verschiedene Gruppen
• Abschlussgottesdienst im September zum Fest Kreuzerhöhung, als Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder und Wohltäter.
 
     Fotos:Privat